Mundpropaganda

Nachdem wir einige Bautagebücher über Town&Country gelesen haben, fehlten uns einfach noch Erfahrungsberichte zu Markon-Haus. Bautagebücher über Markon-Haus gibt es leider nicht sehr viele. Viele der wenigen liegen auch schon länger zurück. Also machten wir ein paar Telefonate. Über „drei Ecken“ telefonierten wir mit Bauherren die mit diesem Bauträger gebaut haben. Alle waren zufrieden und würden wieder mit dieser Firma bauen. Hier holte sich Markon-Haus bei uns Pluspunkte, denn Mundpropaganda über Freunde wirkt vertrauenerweckender als irgendwelche Bautagebücher.

Was noch von jedem als große Hilfe gesehen wurde, war das „Sorglos-Paket“. Auch über so etwas sind wir nur bei Markon-Haus gestolpert. Die Baufirma übernimmt Wege und Erledigungen, die den Bauherren sonst Zeit und Nerven kosten. Zwei Bautagebücher haben sich gegenseitig verglichen, wie die Einen und die Anderen mit dem Hausbau vorankommen. Ein Bauherr hat mit Markon-Haus und dem Sorglos-Paket gebaut, der andere mit einem anderen bekannten Bauträger. Ersterer hatte es anscheinend wesentlich entspannter.

Wir sind jedenfalls an einem Punkt angekommen, wo wir sagen, Markon-Haus ist für uns als Bauträger sehr interessant geworden. Gerade mit frischem Familiennachwuchs und wenig Zeit. Wie wir uns nun letztendlich entscheiden, hängt vom Beratungsgespräch ab.

Hausbesichtigung bei Markon-Haus

Bei Markon-Haus konnte man dieses Wochenende in Strausberg Häuser besichtigen. 5 Stadtvillen mit unterschiedlichem Grundriss. Neugierig fuhren wir hin und machten uns ein eigenes Bild von den Häusern. Das sieht dann doch alles anders aus als auf den Zeichnungen. Eine Kombination aus zwei der Stadtvillen hätte uns sogar zugesagt.

Mit einigen Fragen wendeten wir uns an eine Beraterin. Was uns unter anderem interessierte, was denn alles als „Standard“ mit im Hauspreis inklusive ist. Also was für Türen, Fenster, Fliesen, Treppen, Sanitär etc.

Dafür wurde uns ein Termin für ein Beratungsgespräch in der Zentrale von Markon-Haus angeboten, da dort auch eine Musterausstellung ist. Wir vereinbarten somit einen Termin und machten uns wieder auf den Heimweg.

Die Besichtigung und das Gespräch mit der Beraterin wirkte noch auf der ganzen Fahrt nach. Nun würde uns natürlich auch interessieren, was Town&Country anzubieten hat. Leider ist ein Musterhaus von ihnen ein wenig weiter weg.

Hausbaumesse und Bauträgerwahl

Wir haben uns eine kleine Liste gemacht, mit welchen Bauträgern wir uns ein Hausbau vorstellen könnten. In die engere Auswahl kamen Roth, Town&Country und Markon-Haus.

Town&Country ist wohl einer der bekanntesten Bauträger, Roth ist ein Familienunternehmen aus Marzahn. Nach Prüfung ihrer Webseiten und ihres Häuserangebotes können wir uns ein Bauen mit ihnen vorstellen.

Von Markon-Haus haben wir vorher nie etwas gehört. Ein Freund empfahl diesen Bauträger. Markon-Haus sitzt sogar gleich um die Ecke. Auch hier schauten wir erstmal auf die Webseite und fanden schnell ein paar Häuser, die uns gefallen würden.

Wir besuchten eine kleine Hausbaumesse. Unter anderem waren auch Roth und Town&Country vertreten.

Das erste Gespräch bei Town&Country war sehr angenehm. Schöne Grundrisse und – was uns am besten gefallen hat – bei den Bungalows sitzt das Dach nur auf den Außenwänden. Ein Einreißen der Wände und Zimmervergrößerung wäre somit einfach zu realisieren. Das würde zwar noch mindestens 20 Jahre dauern, aber man muss ja schon mal an ein Hobbyzimmer denken.

Bei Roth fanden wir das Gespräch schrecklich. Auf Fragen wurde nicht wirklich eingegangen und es kam uns regelrecht wie ein aufgedrängtes Verkaufsgespräch vor. Wir waren uns einig: Roth streichen wir von der Liste.

Leider war Markon-Haus nicht vertreten, dafür noch einige andere kleinere Bauträger. Bedauerlich: viele wollten erstmal persönliche Daten, bevor man überhaupt einen Grundriss zu sehen bekam. Fiktive Daten helfen da gut, aber seriös wirkte das alles für uns nicht.

Es bleiben auf der Liste also nur noch Town&Country und Markon-Haus.

Um Markon-Haus kennzulernen, eröffnet sich demnächst eine Gelegenheit. Häuserbesichtigung an einem Wochenende.

Bis dahin studieren wir Bautagebücher.