Endspurt Strom

Hurra, endlich haben wir Strom! Der Elektriker war gerade auf der Baustelle und hat die Stromzähler eingebaut. Nun nimmt er die Verkabelung im Sicherungskasten vor. Jetzt kann also auch bald die Heizung in Betrieb gehen und die Arbeiter haben Strom im Haus.

Warum zwei Stromzähler? Der eine Zähler ist der normale für Hausstrom. Der zweite Zähler ist für einen günstigeren Tarif, um die Luftwasserwärmepumpe zu betreiben.

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Der Sicherungskasten. Links die beiden Stromzähler. Rechts im Bild das Licht einer Arbeitslampe.

Endlich, der Stromanschluss

Das Erste, was heute auf der Baustelle auffiel: Die Hausanschlusssäule für Strom ist verschwunden! Und tatsächlich, der Graben ist geschlossen und im HWR wurde gewerkelt. Man sieht dort nun auch einen Hausanschlusskasten. Nun haben wir also endlich den Strom im Haus, aber noch keine Stromzähler. Es kann also noch kein Strom genutzt werden. Was noch auffiel: Beim Verlegen des neuen Stromkabels mussten sie doch noch an das Leerrohr ran. Gut, dass die Aussparung im Estrich war. Sieht ganz schön zerfleddert aus!

Der aufgerissene Estrich.

Der Feinmacher

Nachdem der Estrich einige Tage getrocknet ist, trafen wir heute den Feinmacher auf der Baustelle. Er spachtelt und schleift die Wände nochmal ab und bearbeitet alle scharfen Kanten und Ecken. So kann man es jedenfalls im Groben beschreiben. Er war sehr verwundert, dass gar kein Strom da ist. Strom soll morgen kommen! Hoffentlich! Erst dann kann der Feinmacher so richtig mit seiner Arbeit starten.

Wir haben uns natürlich auch im Haus umgesehen. Mit dem Estrich sieht schon wieder alles ganz anders aus! Man steht sozusagen fast auf der späteren Fußbodenhöhe. Man bekommt, trotz fehlender Decke, schon Lust einzuziehen.

Estrich ist fertig

Der Estrich ist fertig! Fast! Gestern wurde der restliche Estrich gegossen. Es musste noch in einem Teil des Flurs, im Gäste-WC und im HWR gegossen werden.

Im HWR wurde ein schmaler Streifen Estrich ausgespart. Unter diesem Streifen verlaufen die neuen Leerrohre für Telekom und Strom vom Sicherungskasten zur Hauswand. Weil Kabeldiebe das Stromkabel abgeschnitten haben, muss ein neues Stromkabel durch das Leerrohr gezogen werden. Da das Stromkabel ziemlich „steif“ ist, kann es zu Verkanntungen beim Durchziehen durch das Leerrohr kommen. Damit man dann im Notfall besser an das Leerrohr ran kommt, wurde diese Aussparung gemacht. Wenn das neue Stromkabel installiert wurde, wird der letzte Rest auch noch mit Estrich ausgegossen.

Aussparung im HWR.

Probleme bei Abwasser und Strom

Nachdem am Donnerstag Vormittag die Abnahme von Sanitär und Heizung so super funktioniert hat, gab es am Nachmittag zwei böse Überraschungen. Die Firma, die bei uns das Abwasserrohr vom Haus zum Übergabeschacht verlegen sollte, rief an: „Wir können das Abwasserrohr nicht verlegen, denn der Hausanschluss ist 7cm zu niedrig! Sie hätten sonst immer ein volles Abwasserrohr.“

Wir riefen den Bauleiter an und informierten ihn. Ein hörbares innerliches Grummeln: „Das ist das zweite Ding. Die Elektriker bekommen das Kabel nicht durch die Hauseinführung, da ist irgendwas dicht!“

Oh je, und am nächsten Tag sollte der Estrich kommen! Markon-Haus hatte bereits zwei Männer losgeschickt, die sich das Problem mit dem Stromkabel ansehen sollten.

Donnerstag Abend, ein schneller Besuch auf der Baustelle, um zu sehen, was gemacht wurde. Die Leerrohre für Strom und Telekom wurden freigelegt und anscheinend wurde versucht, die Rohre durchzuspülen. Im HWR wurde die Dämmung im Boden zum Teil wieder aufgerissen. Sie sind also noch dran! Und der Kies für den Estrich liegt auch schon bereit!

 

Freitag nahmen wir Kontakt mit dem Baubegleiter auf, um ihn zu informieren, und anschließend kontaktierten wir den Bauleiter, um uns auf den neuesten Stand zu bringen: Die Rohre für Telekom und Strom sind immernoch verstopft. Wahrscheinlich wird eine neue Bohrung für den Hausanschluss angelegt werden müssen. Wegen des Abwasseranschlusses wird gerade geprüft, wie sie das Problem beheben können.

Am Nachmittag waren wir natürlich neugierig und sind wieder zur Baustelle gefahren. Der Estrich wurde gerade gegossen! Und siehe da: Das Erdloch, um an die Leerrohre ranzukommen, war wieder geschlossen. Die Dämmung im Fußboden vom HWR wurde wieder in Ordnung gebracht und vor dem Haus lag das Stromkabel bereit. Anscheinend haben sie wirklich, mittels einer neuen Bohrung, das Stromproblem behoben. Nun geht das Stromkabel nicht wie geplant an der Seite des Hauses raus, sondern vorne. Jetzt hoffen wir mal, dass die Stromverlegung nach innen ohne weitere Probleme und vor allem zeitnah funktioniert.

Interessant wird es auch, wie es mit dem Abwasserrohr weitergeht. Aber da hat Markon-Haus unser vollstes Vertrauen.

Ach ja, mit dem Estrich sind sie gut voran  gekommen. Nur das Gäste-WC, der HWR und der halbe Flur sind noch nicht fertig.

Sanitär, Heizung und die Abnahme

In den letzten Tagen wurde Sanitär und Heizung im Haus eingebaut. Das lief teilweise parallel zu den Fassadenarbeiten. Gestern wurden sie fertig und heute Vormittag war die Abnahme durch unseren Baubegleiter und den Leiter der Sanitärtruppe. Da uns das sehr interessierte, nahmen wir uns heute die Zeit, die Abnahme zu begleiten. Da wir noch Fragen an den Bauleiter hatten, kam dieser auch zum Abnahmetermin. Also heute eine große Runde!

Unser Baubegleiter schaute sich alles genau an und war am Ende sehr zufrieden. Auch wir konnten unsere Fragen stellen und alle wurden beantwortet. Wir sind wieder sehr zufrieden!

Heute Mittag soll dann der Strom in das Haus und das Abwasser vom Haus zum Abwasserschacht verlegt werden. Alles rechtzeitig, denn morgen kommt der Estrich!

E.DIS und das Stromwirrwarr

Wir hatten im April bei dem regionalen Stromversorger E.DIS zwei Anträge gestellt. Einen für die Errichtung einer Stromanschlusssäule (wird für den ersten Baustrom benötigt) und Anschluss an das Stomnetz, und den zweiten Antrag für die Verlegung des Stroms in das Haus, wenn die Außenarbeiten erledigt sind.

Für beide Anträge haben wir eine Bestätigung erhalten und uns wurde ein Subunternehmen genannt, welches die Arbeiten ausführen soll. Nennen wir das Subunternehmen einfach Firma A. Es wurde auch irgendwann eine Stromanschlusssäule hingestellt und wir wurden an das Stromnetz angeschlossen. Leider haben wir keine Ahnung, ob das wirklich Firma A war.

Nun sollte der Strom in das Haus verlegt werden. Ein Anruf von E.DIS: „Ihr Elektriker soll bitte das Subunternehmen Firma B(!) für einen Termin kontaktieren.“ Kein Problem, nur bekam der Elektriker fast zwei Wochen keinen Termin, um mit der Firma B die Arbeiten auszuführen.

Irgendwann reichte es uns und nach Rücksprache mit dem Bauleiter und dem Elektriker telefonierten wir selbst herum, um das Ganze ein wenig zu beschleunigen. Wir kontaktierten zuerst die Firma B. Es stellte sich heraus, dass sie von E.DIS gar keinen Auftrag hatten. Also riefen wir E.DIS an. „Wieso Firma B? Sie haben doch eine Bestätigung erhalten, dass Firma A beauftragt wurde!“

Also gut! Dem Elektriker bescheid gegeben, dass er Firma A anrufen soll. Firma A ist aber gar nicht mehr zuständig, da ihr von E.DIS der Auftrag entzogen wurde! Uns wurde langsam klar, dass E.DIS anscheinend ein echtes Kommunikationsproblem hat!

Aber unser Elektriker nahm das in die Hand und nach ein paar Stunden teilte er uns einen Termin mit, an dem wir den Strom in das Haus verlegt bekommen. Gerade noch rechtzeitig um den Estrich trocknen zu können! Und es ist nun doch das Subunternehmen Firma B!

Elektriker

Ab heute sind die Elektriker im Haus. Wir hatten heute Morgen mit ihnen einen Termin, um noch Kleinigkeiten zu besprechen und uns ein wenig beraten zu lassen. Natürlich wollten sie auch noch wissen, wofür manche Leerdosen sind, und wir wollten uns noch Kabel verlegen lassen (z.B. für die Außenbeleuchtung und den Drucksensor für den Kamin). Aber auch zwei Steckdosen wollten wir an einer anderen Stelle haben. Wir hatten bei der Elektroplanung eine Höhenangabe vergessen. Aber die Verlegung stellt kein Problem dar. Was wir noch nicht hatten, war eine Bemusterung der Schalter und Steckdosen. Leider hatten die Elektriker auch nichts bei, aber das kann man ja noch nachholen.

Fast spontaner Baubeginn

Heute war ganz viel Aufregung! Unser Bauleiter rief an. In zwei Tagen wird mit der Bodenplatte begonnen! Dabei haben wir noch drei Probleme.

  1. Kein Baustrom (sollte seit 15.07. da sein, aber das Baugebiet ist noch gar nicht am Stromnetz angeschlossen)
  2. Kein Bauwasser (wir warten noch auf das Angebot)
  3. Kein Geld (wir warten auf die Eigentumsumschreibung)

Unsere neuen Nachbarn bauen ebenfalls mit Markon-Haus. Mit ihnen hatten wir vorab schon mal bei der Abnahme der Baustraße gesprochen. Bis wir selbst Baustrom haben, können wir uns bei ihnen mit einklinken (sie haben bereits Strom, da sie an einer vorhandenen Straße, am Rand des Baugebiets, bauen). Auch einen großen Kanister mit Bauwasser können wir von ihnen bekommen. Vielen Dank dafür!

Ohne Moos nichts los! Bei Markon-Haus ist das nicht so. Sie wissen, dass wir ohne Eigentumsumschreibung noch keine Freigabe des Darlehens erhalten. Dennoch fangen sie einfach schon mit der Bodenplatte an und würden dann erstmal warten, bis wir von der Bank die Bestätigung haben, dass alle Auszahlungsbedingungen erfüllt sind. Die Bodenplatte muss sowieso noch einige Tage trocknen.

Natürlich haben wir auch nochmal unsere Bank angerufen. Die Pfandfreigabe, die der Notar für die Eigentumsumschreibung benötigt, haben sie bereits verschickt. Aber unser Fall sollte nochmals geprüft werden. Und siehe da, einige Stunden später erhielten wir einen Anruf. Die Bestätigung der Eigentumsumschreibung kann später nachgereicht werden. Wir haben nun also vollen Zugriff auf unser Darlehen! Markon-Haus benötigt natürlich eine schriftliche Bestätigung der Bank. Dafür haben wir der Bank einen Vordruck geschickt, den sie nur abstempeln brauchen. Dann werden auch bei Markon-Haus alle Lampen auf „grün“ stehen und dem Bau nichts mehr im Wege stehen.

Zum Schluss gab es dann auf die Freude doch noch einen kleinen Dämpfer. Das Bodengutachten ist angekommen! Nach diesem müssen wir 10cm mehr Boden ausheben als geplant, da der Boden sehr sandig und lose ist. Also nochmal einen knappen 4-stelligen Betrag extra.

Dennoch überwiegt die Freude, dass es nun wirklich losgeht! Wir sind schon sehr gespannt!

Endlich, Elektroplanung fertig

Endlich, nach wochenlangen Überlegungen, ist der Elektroplan fertig! Vor mehr als zwei Monaten haben wir von Markon-Haus einen Vorschlag für die Elektroplanung erhalten. Zuerst dachten wir, diese ist schnell durch, aber weit gefehlt. Der Vorschlag war schon recht gut, aber bis auf die Lichtschalter war nachher fast nichts mehr wie es war.

Zuerst die Frage, eigentlich eine einfache Frage, wo planen wir Steckdosen. Man will ja für alle Eventualitäten gerüstet sein. In der Küche wurden uns 8 Steckdosen vorgeschlagen. Wir haben nun 17!

Auch die TV-Wand möchte man ja vielleicht mal an einer anderen Wand installieren. Und da ist es ja nicht mehr mit nur einer Steckdose getan. Dazu kommen noch Netzwerkdosen und TV/Radio-Dosen.

Bei den einfachen Zimmern ging es ja. Dort lassen wir die Dosen so installieren, wie wir es gerade in unseren Räumen haben. In jeder Ecke eine Steckdose und am Lichtschalter eine Steckdose, falls doch mal der Staubsauger benötigt wird.

Auch über das Heimnetzwerk mussten wir uns Gedanken machen, denn die Netzwerkdosen werden auch gleich mit eingezeichnet.

Die Lichtschalter für die Lampen waren auch schnell gesetzt. Im Bad und im Flur haben wir noch zusätzliche Schalter für einen zweiten Stromkreislauf geplant. Ob man es nachher braucht, egal. Lieber vorher planen als nachher aufwendig nachrüsten.

Und dann lag der Plan im Schubfach. Und uns fiel immer mehr ein…

„Wir brauchen ja noch…“ Strom für die Terrasse, die Garage, die Einfahrt, die Zufahrt, Außenbeleuchtung und auch Außensteckdosen. Ach, und Leerrohre und vorsichtshalber noch Leerdosen…

Eins können wir sagen! Den Stromplan mal eben schnell prüfen und erstellen funktioniert nicht. Viele Dinge sind uns erst eingefallen, als wir bereits dachten alles eingeplant zu haben. Dass dadurch der Stromplan nun so lange bei uns lag, war aber auch nicht schlimm. Da wir noch nicht mit dem Bauen anfangen können, haben wir Zeit. Und wir sind eigentlich recht froh, dass wir diese Zeit hatten. Es ist schon verrückt, an was man alles denken muss!