Das Schlusslicht

Auf dem Weg zur Arbeit, ein kurzer Stopp an der Baustelle.

Die falsche Küchentür wurde gegen die Richtige ausgetauscht und die Trockenbauwand für die Schiebetür hat inzwischen Tapete drauf. Das sieht richtig gut aus. Nur haben wir festgestellt, dass der Durchgang bei der Schiebetür sehr niedrig ist. Der Grund sind zwei Blenden, die am „Türrahmen“ oben angebracht wurden, damit die Schiene für die Schiebetür ein wenig versteckt wird. Da wird der Bauherr wohl ein wenig den Kopf einziehen müssen.

Der Fliesenleger hat im Bad die falsch gebohrte Fliese ersetzt und führt, während er auf den Sanitärinstallateur wartet, die abschließenden Fliesenarbeiten aus. Das bedeutet, sämtliche Silikonfugen ziehen und die restlichen Sockelfliesen neben den Türzargen anbringen. Wenn die Badewanne neu ausgerichtet und installiert ist, wird er auch noch die Badewanne „einfliesen“. Wir haben am Kopfende und Fußende der Badewanne jeweils einen 20cm Fliesenspiegel als Ablage und lange mit dem Fliesenleger diskutiert, ob der Fliesenspiegel bündig mit der Oberkante der Badewanne oder Unterkannte des Badwannenrandes abschließen soll. Die eine Variante lässt sich besser reinigen, die andere Variante sieht optisch besser aus. Wir haben uns für die optisch bessere Variante entschieden. Der Fliesenspiegel wird auf Höhe der Unterkannte des Badewannenrandes sein. Somit sieht es so aus, als ob die Badewanne in die Fliesen hineingesetzt wurde.

Der Bodenleger muss in der Zwischenzeit auch schon vor Ort gewesen sein, denn in allen Zimmern, wo noch das Laminat fehlt, wurde Ausgleichsmasse verteilt. Nach unserem Stand soll er auch morgen mit dem Laminat beginnen. Wir sind schon neugierig.

Auch ein Markon-Haus-Mitarbeiter wurde zufällig angetroffen. Wie sagte der Herr: „Ich bin das Schlusslicht!“
Er wird die Heizung und Lüftung einregeln und uns dann, nach der Hausübergabe, eine Einweisung in die Heizung geben. Dafür wollte er gleich einen Termin mit uns vereinbaren. Als er fragte, wann denn die Hausübergabe sein wird, war er etwas erstaunt. Er schaute in seine Unterlagen. Nach diesen sollte die Hausübergabe bereits eine Woche vor unserem ungefähren Termin sein. Dieser war laut seinen Unterlagen jedoch noch nicht bestätigt. Ein Anruf beim Bauleiter brachte dann Licht in die Angelegenheit. Der Termin aus den Unterlagen war zwar angepeilt, aber um ein wenig Puffer zu haben, falls doch noch in den letzten Tagen beim Haus ein Fehler passiert (so wie mit der Badewanne), wurde uns ein späterer Termin Mitte Februar genannt. Nun haben wir einen Mittelwert als Termin. Ob das dann mit der Hausübergabe in der ersten Februarhälfte klappt, erfahren wir nächste Woche.

Elektro ist durch, Sanitär mit Fehlern

Mittwoch früh hatten wir nochmal einen Termin mit dem Elektriker. Wir wollten mit ihm klären, an welchen Stellen im Bad und im Flur die Spots in der Decke installiert werden sollen. Auch klärten wir kurz, wie er mit den verbuddelten Außenstromkabeln verfahren soll. Wenn er die Sicherungen einschaltet, würden diese sofort wieder rausspringen. Es ist halt feucht im Erdreich und wegen des gefrorenen Bodens kommt man im Moment nicht an die Kabel. Wir verblieben so, dass er an den entsprechenden Schaltern die Kontakte vorerst nicht anschließt, um einen Kurzschluss zu vermeiden.

Gestern war dann auch Sanitär-, Lüftungs- und Heizungsinstallation. Jeder Raum hat nun einen Funkregler für die Bodenheizung. Mit digitaler Anzeige. Moderne Technik! Die Lüftungsanlage wurde komplettiert und die ersten Lüftungsgitter für die Abluft wurden installiert. Auch die Keramik und die Mischbatterien wurden montiert. Jedoch steht die Badewanne an einer falschen Stelle und der Halter für die Brause wurde auf der falschen Seite der Mischbatterie angebaut. Der Bauleiter wurde informiert, der Fehler wird behoben. Nur muss jetzt bereits eine Fliese ersetzt werden, damit das falsche Bohrloch verschwindet.

Auch der Trockenbauer war gestern im Haus und hat die Wand für die Schiebetür zugemacht.

Beim kurzen Besuch heute Morgen wurden gerade die letzten Türzargen eingebaut, da eine Beschädigung durch die Santärinstallation nicht mehr wahrscheinlich ist. Der Elektriker war durch und hat nur noch die letzten Spots eingebaut. Im Bad ist ein Spot nicht an der Position, wo wir ihn wollten. Der Elektriker war etwas verlegen, zumal er sich am Mittwoch extra Notizen gemacht hatte. Aber es sieht so auch ganz gut aus. Werden wir wohl so lassen.

Endspurt

Die zweite Woche im Jahr 2017. Es ist ziemlich ruhig, aber alles okay. Markon-Haus ist aus den Weihnachtsferien erwacht und unser Bauleiter telefonierte in den ersten Tagen mit allen Gewerken und fragte die Status ab. Am 12.01. teilte er uns dann das Ergebnis mit. Der Hausübergabetermin, Mitte Februar, wird gehalten!

Was kommt nun? Die Abschlussarbeiten für Sanitär, Lüftung, Laminat, Fliesen, Elektro, Trockenbau und Maler. Aber das wird viel „Kleinkram“.

Beispiel: Wenn wir unsere Schiebetür für die Küche erhalten, wird zuerst die Schiene an die Wand gebaut, dann kommt der Trockenbauer um die Trockenbauwand zu schließen, danach kommt der Maler um zu tapezieren, ein zweites Mal um zu streichen, dann kommt der Elektriker um einen Lichtschalter zu installieren und dann muss der Fliesenleger auch noch ran, um den Sockel zu verlegen.

Für uns bedeutet das, dass wir in den Endspurt gehen. Nachdem zu Baubeginn große Aufregung herrschte, zwischenzeitlich sich die Aufregung gelegt hatte, tritt nun doch langsam wieder die Aufregung in das Tageslicht. Man sieht das Ende des Hausbaus!

Ein verrücktes Gefühl!

Sanitär, Heizung und die Abnahme

In den letzten Tagen wurde Sanitär und Heizung im Haus eingebaut. Das lief teilweise parallel zu den Fassadenarbeiten. Gestern wurden sie fertig und heute Vormittag war die Abnahme durch unseren Baubegleiter und den Leiter der Sanitärtruppe. Da uns das sehr interessierte, nahmen wir uns heute die Zeit, die Abnahme zu begleiten. Da wir noch Fragen an den Bauleiter hatten, kam dieser auch zum Abnahmetermin. Also heute eine große Runde!

Unser Baubegleiter schaute sich alles genau an und war am Ende sehr zufrieden. Auch wir konnten unsere Fragen stellen und alle wurden beantwortet. Wir sind wieder sehr zufrieden!

Heute Mittag soll dann der Strom in das Haus und das Abwasser vom Haus zum Abwasserschacht verlegt werden. Alles rechtzeitig, denn morgen kommt der Estrich!

Die Fassade

Heute sind wir auf dem Weg nach Hause nochmal schnell am Haus vorbei gefahren. Wir waren neugierig auf Sanitär und Heizung. Leider haben wir keinen angetroffen, aber dafür sah das Haus von außen ganz anders aus. Es kam Farbe drauf! Und siehe da, auf der Rückseite des Hauses waren sie noch fleißig dabei die Fassade zu machen. Schnell noch ein Foto und dann mussten wir auch schon weiter. Demnächst werden wir mal genauer schauen.

Abriss des Kranstellplatzes

Für die Wandaufstellung brauchten wir einen Kranstellplatz. Dieser war mit Recyclingmaterial angefüllt und verfestigt worden. Das Recyclingmaterial muss man nicht abtransportieren lassen, sondern kann es zum Beispiel für die Zufahrt oder den Pkw-Stellplatz weiternutzen. So kann man gleich ein wenig Geld sparen.

Da wir das Gelände noch ein wenig aufschütten müssen und der Kranstellplatz dann im Weg wäre, entschieden wir uns, diesen abzureißen und das Recyclingmaterial an anderer Stelle auf dem Grundstück zu lagern.

Letzten Freitag Nachmittag war ein guter Zeitpunkt damit anzufangen. Leider ein schlechter Zeitpunkt, um sich spontan einen Minibagger zu organisieren. Also mussten Spaten, Schaufel, Schubkarre und Muskelkraft herhalten. Bei dem verfestigten Stellplatz keine leichte Sache! Mühselig ging es vorwärts. Dann noch schnell einem Nachbarn geholfen und schon war der Tag auch wieder rum.

Sonntag ging es weiter und es wurde eine Menge Recyclingmaterial abgetragen. Aber auch wieder mühsam und anstrengend, das Recyclingmaterial zu lösen. An manchen Stellen wünschte man sich einen Presslufthammer her. Aber die Hälfte des Kranstellplatzes hatten wir geschafft!

Heute war auf dem Baugebiet noch ein Radlader unterwegs. Den Fahrer haben wir kurz angesprochen und schon hat er uns das restliche Recyclingmaterial etwas gelockert. Nun brauchten wir keinen Spaten mehr und konnten den Rest mit der Schaufel erledigen. Als wenn man nur einen Sandberg versetzt. Herrlich! Und so schafften wir den Abriss des restlichen Kranstellplatzes.

Nebenbei kamen noch die Handwerker für Sanitär vorbei und machten aus dem Haus ein riesiges Lager. Rohre, Kessel, Lüftungskanäle, sogar die Luftwasserwärmepumpe packten sie in das Haus. Am Montag gehen nämlich die Arbeiten im Haus weiter. Natürlich mit Heizung und Sanitär.

Bauantrag und Zementestrich

Ein Anruf von Markon-Haus. Der Bauantrag ist fertig und wir müssen ihn unterschreiben. Am Donnerstag. Anschließend wird Markon-Haus ihn beim Bauamt einreichen.

Wir haben auch neue Unterlagen zum Unterschreiben erhalten. Wegen der bodengleichen Dusche nehmen wir Zementestrich anstelle des üblichen Anhydritestrichs. Das hat auch seine Vorteile, denn Zementestrich hat eine größere Härte und eine höhere Feuchtigkeitsbeständigkeit. Sollte in den Fußboden irgendwo Feuchtigkeit eindringen, schimmelt der Zementestrich nicht. Bei Schimmel muss der Anhydridestrich unter Umständen großflächig getauscht werden. Der Zementestrich kostet halt nur wieder ein wenig mehr!