Mängelbeseitigung und Farbe

Es hat sich in den letzten beiden Wochen einiges getan.

Der Trockenbauer, der Maler, der Fliesenleger und der Tischler waren zwischenzeitlich im Haus und haben die Mängel beseitigt. Nun fehlen nur noch die Heizpatrone, das Bodenabflusssieb und eine Schelle. Aber dafür haben wir auch schon einen Termin. Und wenn das Wetter besser ist, wird noch die Fassade gemacht.

Auch einen neuen Gegenstand haben wir im Haus. Unser Kamin wurde eingebaut. Der Elektriker war im Anschluss da, um den Druckwächter anzuschließen. Den benötigen wir ja wegen der Lüftungsanlage.

Wir haben die Tage auch noch genutzt, um in den Zimmern und in der Küche ein wenig Farbe an die Wände zu bringen. Nun ist alles bereit für den großen Umzug. Das wird noch mal ein wenig stressig!

Offiziell Grundstückseigentümer

Heute haben wir einen Auszug aus dem Grundbuch erhalten. Nun sind wir auch offiziell Grundstückseigentümer.

Am Montag ist der Bodenleger fertig geworden und am Mittwoch wurde das Haus von oben bis unten geputzt. Bei einem kurzen Abstecher am Donnerstag haben wir den Bauleiter getroffen. Anscheinend hat er gerade die Vorabnahme durchgeführt. Wir wollten nicht stören und in das Haus hätten wir sowieso nicht gedurft.

Aber am Dienstag ist ja die Hausübergabe. Bis dahin können wir auch noch warten.

Termin Hausübergabe

Heute Nachmittag kam ein Anruf des Bauleiters. Er teilte uns den Termin für die Hausübergabe mit und vereinbarte mit uns eine Uhrzeit. Jetzt bekommen wir das Ganze noch schriftlich.

Den Termin geben wir noch an unseren Baubegleiter weiter, damit er dann auch bei der Übernahme des Hauses dabei ist. Der Bauleiter meinte aber schon, dass ein Punkt auf dem Übergabeprotokoll drauf stehen wird. Ein Teil der Hausfassade muss nochmal gestrichen werden. Durch die vielen Gewerke sind doch einige Arbeitsspuren an der Hauswand zu sehen. Das kann aber erst gemacht werden, wenn die Temperaturen eine Verarbeitung wieder zulassen. Ansonsten sieht der Bauleiter der Hausübergabe sehr optimistisch entgegen. Wir bisher auch!

Direkt im Anschluss der Hausübergabe bekommen wir dann noch eine Einweisung in die Lüftung und die Heizung. Und dann werden wir wohl gleich beim Baumarkt einen Einkauf starten. Dazu aber später mehr.

Aktuell ist noch der Bodenleger im Haus und verlegt Laminat in den drei Zimmern. Leider haben wir heute keine Fotos davon, da wir ihn vor und nach unserer Arbeit nicht auf der Baustelle angetroffen haben. Aber es ist auf jeden Fall etwas im Haus passiert, soviel konnten wir sehen. Spätestens Montag möchte er fertig sein, so seine Aussage.

Wenn der Bodenleger fertig ist, kommt ein Reinigungstrupp und wird das Haus, vor der Hausübergabe, von oben bis unten putzen.

Ladies and Gentlemen, wir biegen gerade in die Zielgerade ein und werden das Zielband am 07.02. durchschreiten! Natürlich nur ein Ziel von vielen, aber das Größte!

Das Schlusslicht

Auf dem Weg zur Arbeit, ein kurzer Stopp an der Baustelle.

Die falsche Küchentür wurde gegen die Richtige ausgetauscht und die Trockenbauwand für die Schiebetür hat inzwischen Tapete drauf. Das sieht richtig gut aus. Nur haben wir festgestellt, dass der Durchgang bei der Schiebetür sehr niedrig ist. Der Grund sind zwei Blenden, die am „Türrahmen“ oben angebracht wurden, damit die Schiene für die Schiebetür ein wenig versteckt wird. Da wird der Bauherr wohl ein wenig den Kopf einziehen müssen.

Der Fliesenleger hat im Bad die falsch gebohrte Fliese ersetzt und führt, während er auf den Sanitärinstallateur wartet, die abschließenden Fliesenarbeiten aus. Das bedeutet, sämtliche Silikonfugen ziehen und die restlichen Sockelfliesen neben den Türzargen anbringen. Wenn die Badewanne neu ausgerichtet und installiert ist, wird er auch noch die Badewanne „einfliesen“. Wir haben am Kopfende und Fußende der Badewanne jeweils einen 20cm Fliesenspiegel als Ablage und lange mit dem Fliesenleger diskutiert, ob der Fliesenspiegel bündig mit der Oberkante der Badewanne oder Unterkannte des Badwannenrandes abschließen soll. Die eine Variante lässt sich besser reinigen, die andere Variante sieht optisch besser aus. Wir haben uns für die optisch bessere Variante entschieden. Der Fliesenspiegel wird auf Höhe der Unterkannte des Badewannenrandes sein. Somit sieht es so aus, als ob die Badewanne in die Fliesen hineingesetzt wurde.

Der Bodenleger muss in der Zwischenzeit auch schon vor Ort gewesen sein, denn in allen Zimmern, wo noch das Laminat fehlt, wurde Ausgleichsmasse verteilt. Nach unserem Stand soll er auch morgen mit dem Laminat beginnen. Wir sind schon neugierig.

Auch ein Markon-Haus-Mitarbeiter wurde zufällig angetroffen. Wie sagte der Herr: „Ich bin das Schlusslicht!“
Er wird die Heizung und Lüftung einregeln und uns dann, nach der Hausübergabe, eine Einweisung in die Heizung geben. Dafür wollte er gleich einen Termin mit uns vereinbaren. Als er fragte, wann denn die Hausübergabe sein wird, war er etwas erstaunt. Er schaute in seine Unterlagen. Nach diesen sollte die Hausübergabe bereits eine Woche vor unserem ungefähren Termin sein. Dieser war laut seinen Unterlagen jedoch noch nicht bestätigt. Ein Anruf beim Bauleiter brachte dann Licht in die Angelegenheit. Der Termin aus den Unterlagen war zwar angepeilt, aber um ein wenig Puffer zu haben, falls doch noch in den letzten Tagen beim Haus ein Fehler passiert (so wie mit der Badewanne), wurde uns ein späterer Termin Mitte Februar genannt. Nun haben wir einen Mittelwert als Termin. Ob das dann mit der Hausübergabe in der ersten Februarhälfte klappt, erfahren wir nächste Woche.

Elektro ist durch, Sanitär mit Fehlern

Mittwoch früh hatten wir nochmal einen Termin mit dem Elektriker. Wir wollten mit ihm klären, an welchen Stellen im Bad und im Flur die Spots in der Decke installiert werden sollen. Auch klärten wir kurz, wie er mit den verbuddelten Außenstromkabeln verfahren soll. Wenn er die Sicherungen einschaltet, würden diese sofort wieder rausspringen. Es ist halt feucht im Erdreich und wegen des gefrorenen Bodens kommt man im Moment nicht an die Kabel. Wir verblieben so, dass er an den entsprechenden Schaltern die Kontakte vorerst nicht anschließt, um einen Kurzschluss zu vermeiden.

Gestern war dann auch Sanitär-, Lüftungs- und Heizungsinstallation. Jeder Raum hat nun einen Funkregler für die Bodenheizung. Mit digitaler Anzeige. Moderne Technik! Die Lüftungsanlage wurde komplettiert und die ersten Lüftungsgitter für die Abluft wurden installiert. Auch die Keramik und die Mischbatterien wurden montiert. Jedoch steht die Badewanne an einer falschen Stelle und der Halter für die Brause wurde auf der falschen Seite der Mischbatterie angebaut. Der Bauleiter wurde informiert, der Fehler wird behoben. Nur muss jetzt bereits eine Fliese ersetzt werden, damit das falsche Bohrloch verschwindet.

Auch der Trockenbauer war gestern im Haus und hat die Wand für die Schiebetür zugemacht.

Beim kurzen Besuch heute Morgen wurden gerade die letzten Türzargen eingebaut, da eine Beschädigung durch die Santärinstallation nicht mehr wahrscheinlich ist. Der Elektriker war durch und hat nur noch die letzten Spots eingebaut. Im Bad ist ein Spot nicht an der Position, wo wir ihn wollten. Der Elektriker war etwas verlegen, zumal er sich am Mittwoch extra Notizen gemacht hatte. Aber es sieht so auch ganz gut aus. Werden wir wohl so lassen.

Endspurt

Die zweite Woche im Jahr 2017. Es ist ziemlich ruhig, aber alles okay. Markon-Haus ist aus den Weihnachtsferien erwacht und unser Bauleiter telefonierte in den ersten Tagen mit allen Gewerken und fragte die Status ab. Am 12.01. teilte er uns dann das Ergebnis mit. Der Hausübergabetermin, Mitte Februar, wird gehalten!

Was kommt nun? Die Abschlussarbeiten für Sanitär, Lüftung, Laminat, Fliesen, Elektro, Trockenbau und Maler. Aber das wird viel „Kleinkram“.

Beispiel: Wenn wir unsere Schiebetür für die Küche erhalten, wird zuerst die Schiene an die Wand gebaut, dann kommt der Trockenbauer um die Trockenbauwand zu schließen, danach kommt der Maler um zu tapezieren, ein zweites Mal um zu streichen, dann kommt der Elektriker um einen Lichtschalter zu installieren und dann muss der Fliesenleger auch noch ran, um den Sockel zu verlegen.

Für uns bedeutet das, dass wir in den Endspurt gehen. Nachdem zu Baubeginn große Aufregung herrschte, zwischenzeitlich sich die Aufregung gelegt hatte, tritt nun doch langsam wieder die Aufregung in das Tageslicht. Man sieht das Ende des Hausbaus!

Ein verrücktes Gefühl!

Neuer Bauablaufplan

Heute haben wir von unserem Bauleiter den dritten, und wahrscheinlich letzten, Bauablaufplan erhalten. Beim zweiten Bauablaufplan wurde die Hausübergabe für den 27.02. anvisiert, nachdem wir vorher eine Terminverschiebung um zwei Monate wegen einer Baupause hatten. Markon-Haus wollte versuchen, die verlorene Zeit ein wenig zu kompensieren. Nach dem neuen Bauablaufplan wird die Hausübergabe wahrscheinlich schon am 12.02. sein. Wir freuen uns und können es kaum erwarten.

Telekom – ein Stückchen weiter

Gestern bekamen wir einen Anruf von der Telekom. Ein Außenmitarbeiter wollte wissen, wann er denn in das Haus könnte. Er muss etwas anschließen. Da wir keinen Schlüssel haben, verwiesen wir auf den Bauleiter von Markon-Haus. Alles, was wir sagen konnten, war: „Bitte installiert die Technik zwischen Sicherungskasten und Heizung!“. Der Telekommitarbeiter notierte sich unseren Wunsch und sagte: „Na, das ist ja wenigstens mal eine Ansage!“.

Nach kurzer Recherche, was denn da nun noch von der Telekom installiert wird, waren wir uns ein wenig unsicher, ob der Platz zwischen Sicherungskasten und Heizung überhaupt reicht. Wir benötigen noch einen Glasfaserabschlusspunkt (GF-AP) und einen Glasfaserteilnehmerabschluss (GF-TA). Nach Installationsanleitung wird alleine für den GF-AP ein Platz von 50cmx50cm benötigt plus 30cm in jede Richtung als Abstand.

Heute Mittag, beim Besuch der Baustelle, trafen wir auch die Telekommitarbeiter. Sie waren gerade fertig und haben nur die GF-AP installiert. Für den GF-TA kommt dann wieder jemand anderes. Neugierig gingen wir in den HWR, immer mit den Abstandsmaßen im Hinterkopf. Haben sie den GF-AP doch an einer anderen Stelle installiert? Als wir dann den installierten GF-AP sahen, mussten wir ein wenig lachen. Maße auf Papier und in der Realität sind zwei verschiedene Sachen…

Baumangel Dämmung

Heute haben wir ein neues Protokoll von unserem Baubegleiter erhalten. Er war letzte Woche Mittwoch auf der Baustelle und wollte sich den Trockenbau anschauen. Dabei stellte er fest, dass sich die Deckendämmung verformt hat und nun die Dämmung von oben auf die Dampfsperrfolie drückt. Nun ist die Dampfsperrfolie unter Spannung und könnte jederzeit einreißen. Auch die unterhalb der Dampfsperrfolie montierten Lüftungskanäle haben sich dadurch verformt und sehen nun aus wie eine Welle, die auf und ab geht.

Der Grund für die Verformung der Deckendämmung liegt wohl an dem recht großen Abstand der Deckenbalken. Laut Baubegleiter müsste eine zusätzliche Lattungsebene geschaffen werden, die die Dämmung lagestabil in einer Ebene hält.

Laut Protokoll hat unser Baubegleiter unseren Bauleiter von Markon-Haus sofort informiert. Es wurden Nachbesserungen zugesichert.

Von allem haben wir erst heute durch das Protokoll erfahren, aber es zeigt sich, dass ein Baubegleiter sein Geld wert ist. Trotz großem Vertrauen zu Markon-Haus, alles kann man einfach nicht überwachen. Und mal ehrlich, die meisten Bauherren, so wie wir, sind doch auch nur Laien. Da ist so ein Baubegleiter eine große Hilfe.

Abwasserproblem behoben

Gute Nachrichten! Markon-Haus hat anscheinend das Abwasserproblem behoben. Der Hausanschluss für das Abwasserrohr war 7cm zu niedrig und dadurch wollte die beauftragte Abwasserfirma das Abwasserrohr zum Übergabeschacht nicht legen. Ist auch richtig so, da das Gefälle für das Abwasserrohr sonst nicht eingehalten würde und ein Teil des Abwasserrohrs somit immer gefüllt wäre! Nach Informationen des Bauleiters konnte Markon-Haus aber den Anschluss in der Höhe noch ändern, da dieser mit Toleranz verbaut wurde bzw. da wohl innerhalb des Hauses, kurz vor dem Hausanschluss, ein steileres Gefälle verbaut wurde. Dieses Gefälle wurde eingekürzt um die 7cm Höhe zu erhalten. Nun war heute anscheinend die Abwasserfirma auf der Baustelle und hat das Abwasserrohr zum Übergabeschacht verlegt. Jedenfalls ist der Graben halb zugeschüttet.

Wieder ein Problem weniger. Fehlt nur noch das neue Stromkabel.