Termin Hausübergabe

Heute Nachmittag kam ein Anruf des Bauleiters. Er teilte uns den Termin für die Hausübergabe mit und vereinbarte mit uns eine Uhrzeit. Jetzt bekommen wir das Ganze noch schriftlich.

Den Termin geben wir noch an unseren Baubegleiter weiter, damit er dann auch bei der Übernahme des Hauses dabei ist. Der Bauleiter meinte aber schon, dass ein Punkt auf dem Übergabeprotokoll drauf stehen wird. Ein Teil der Hausfassade muss nochmal gestrichen werden. Durch die vielen Gewerke sind doch einige Arbeitsspuren an der Hauswand zu sehen. Das kann aber erst gemacht werden, wenn die Temperaturen eine Verarbeitung wieder zulassen. Ansonsten sieht der Bauleiter der Hausübergabe sehr optimistisch entgegen. Wir bisher auch!

Direkt im Anschluss der Hausübergabe bekommen wir dann noch eine Einweisung in die Lüftung und die Heizung. Und dann werden wir wohl gleich beim Baumarkt einen Einkauf starten. Dazu aber später mehr.

Aktuell ist noch der Bodenleger im Haus und verlegt Laminat in den drei Zimmern. Leider haben wir heute keine Fotos davon, da wir ihn vor und nach unserer Arbeit nicht auf der Baustelle angetroffen haben. Aber es ist auf jeden Fall etwas im Haus passiert, soviel konnten wir sehen. Spätestens Montag möchte er fertig sein, so seine Aussage.

Wenn der Bodenleger fertig ist, kommt ein Reinigungstrupp und wird das Haus, vor der Hausübergabe, von oben bis unten putzen.

Ladies and Gentlemen, wir biegen gerade in die Zielgerade ein und werden das Zielband am 07.02. durchschreiten! Natürlich nur ein Ziel von vielen, aber das Größte!

Das Schlusslicht

Auf dem Weg zur Arbeit, ein kurzer Stopp an der Baustelle.

Die falsche Küchentür wurde gegen die Richtige ausgetauscht und die Trockenbauwand für die Schiebetür hat inzwischen Tapete drauf. Das sieht richtig gut aus. Nur haben wir festgestellt, dass der Durchgang bei der Schiebetür sehr niedrig ist. Der Grund sind zwei Blenden, die am „Türrahmen“ oben angebracht wurden, damit die Schiene für die Schiebetür ein wenig versteckt wird. Da wird der Bauherr wohl ein wenig den Kopf einziehen müssen.

Der Fliesenleger hat im Bad die falsch gebohrte Fliese ersetzt und führt, während er auf den Sanitärinstallateur wartet, die abschließenden Fliesenarbeiten aus. Das bedeutet, sämtliche Silikonfugen ziehen und die restlichen Sockelfliesen neben den Türzargen anbringen. Wenn die Badewanne neu ausgerichtet und installiert ist, wird er auch noch die Badewanne „einfliesen“. Wir haben am Kopfende und Fußende der Badewanne jeweils einen 20cm Fliesenspiegel als Ablage und lange mit dem Fliesenleger diskutiert, ob der Fliesenspiegel bündig mit der Oberkante der Badewanne oder Unterkannte des Badwannenrandes abschließen soll. Die eine Variante lässt sich besser reinigen, die andere Variante sieht optisch besser aus. Wir haben uns für die optisch bessere Variante entschieden. Der Fliesenspiegel wird auf Höhe der Unterkannte des Badewannenrandes sein. Somit sieht es so aus, als ob die Badewanne in die Fliesen hineingesetzt wurde.

Der Bodenleger muss in der Zwischenzeit auch schon vor Ort gewesen sein, denn in allen Zimmern, wo noch das Laminat fehlt, wurde Ausgleichsmasse verteilt. Nach unserem Stand soll er auch morgen mit dem Laminat beginnen. Wir sind schon neugierig.

Auch ein Markon-Haus-Mitarbeiter wurde zufällig angetroffen. Wie sagte der Herr: „Ich bin das Schlusslicht!“
Er wird die Heizung und Lüftung einregeln und uns dann, nach der Hausübergabe, eine Einweisung in die Heizung geben. Dafür wollte er gleich einen Termin mit uns vereinbaren. Als er fragte, wann denn die Hausübergabe sein wird, war er etwas erstaunt. Er schaute in seine Unterlagen. Nach diesen sollte die Hausübergabe bereits eine Woche vor unserem ungefähren Termin sein. Dieser war laut seinen Unterlagen jedoch noch nicht bestätigt. Ein Anruf beim Bauleiter brachte dann Licht in die Angelegenheit. Der Termin aus den Unterlagen war zwar angepeilt, aber um ein wenig Puffer zu haben, falls doch noch in den letzten Tagen beim Haus ein Fehler passiert (so wie mit der Badewanne), wurde uns ein späterer Termin Mitte Februar genannt. Nun haben wir einen Mittelwert als Termin. Ob das dann mit der Hausübergabe in der ersten Februarhälfte klappt, erfahren wir nächste Woche.

Elektro ist durch, Sanitär mit Fehlern

Mittwoch früh hatten wir nochmal einen Termin mit dem Elektriker. Wir wollten mit ihm klären, an welchen Stellen im Bad und im Flur die Spots in der Decke installiert werden sollen. Auch klärten wir kurz, wie er mit den verbuddelten Außenstromkabeln verfahren soll. Wenn er die Sicherungen einschaltet, würden diese sofort wieder rausspringen. Es ist halt feucht im Erdreich und wegen des gefrorenen Bodens kommt man im Moment nicht an die Kabel. Wir verblieben so, dass er an den entsprechenden Schaltern die Kontakte vorerst nicht anschließt, um einen Kurzschluss zu vermeiden.

Gestern war dann auch Sanitär-, Lüftungs- und Heizungsinstallation. Jeder Raum hat nun einen Funkregler für die Bodenheizung. Mit digitaler Anzeige. Moderne Technik! Die Lüftungsanlage wurde komplettiert und die ersten Lüftungsgitter für die Abluft wurden installiert. Auch die Keramik und die Mischbatterien wurden montiert. Jedoch steht die Badewanne an einer falschen Stelle und der Halter für die Brause wurde auf der falschen Seite der Mischbatterie angebaut. Der Bauleiter wurde informiert, der Fehler wird behoben. Nur muss jetzt bereits eine Fliese ersetzt werden, damit das falsche Bohrloch verschwindet.

Auch der Trockenbauer war gestern im Haus und hat die Wand für die Schiebetür zugemacht.

Beim kurzen Besuch heute Morgen wurden gerade die letzten Türzargen eingebaut, da eine Beschädigung durch die Santärinstallation nicht mehr wahrscheinlich ist. Der Elektriker war durch und hat nur noch die letzten Spots eingebaut. Im Bad ist ein Spot nicht an der Position, wo wir ihn wollten. Der Elektriker war etwas verlegen, zumal er sich am Mittwoch extra Notizen gemacht hatte. Aber es sieht so auch ganz gut aus. Werden wir wohl so lassen.

Estrichtrocknung

Heute waren wir fleißig und haben die letzten Meter vom Haussockel mit Erde angehäuft. Dabei trafen wir auch die Lüftungsbauer und den Feinmacher.

Die Lüftungsbauer haben die letzten kleineren Arbeiten durchgeführt und der Feinmacher – wir dachten, er wäre schon fertig – fing mit den Schleifarbeiten an.

Wir nutzten die Chance, uns wieder im Haus umzusehen. Als wir in das Haus kamen, schlug uns die feuchtwarme Luft entgegen. Man fühlte sich wie in einer Sauna nach dem Aufguss. Wahnsinn wie die Fußbodenheizung heizen kann. Die Lüftungsbauer haben auch gleich durchgelüftet. Zeigt also, dass im Estrich doch noch eine Menge Feuchtigkeit steckt.

Inzwischen kann man sich die Räume doch besser vorstellen. Mit der teilweise installierten Decke kommt doch schon das Gefühl von Wohnraum auf. Auch die Helligkeit in den Zimmern ist vollkommen ausreichend. Man bekommt schon richtig Lust auf den Einzug in das Haus. Aber da müssen wir wohl noch bis mindestens Februar warten.

Übrigens, der Maler hat sich heute bei uns gemeldet. Nächste Woche will er mit dem Tapezieren anfangen!

Und es ist doch feucht im Haus. Folie an der Dachluke.

Nun wird’s endlich warm

„Da tropft ja etwas! Kondenswasser? Ist die etwa an?“

So klang es heute Morgen, als wir am Grundstück ankamen und die Pfütze unter der Luftwasserwärmepumpe sahen. Als wir dann vor der LWWP standen, musste man wirklich genau hinhören. Und dann kam das Lächeln. Ja, die LWWP läuft! Und sogar richtig leise!

Nun haben wir endlich unsere Heizung! Ob es im Haus aber auch schön warm wird, konnten wir leider nicht prüfen, da kein Handwerker vor Ort war und wir somit nicht in das Haus gehen konnten. Die Fenster sind jedoch nicht, wie erwartet, beschlagen. Entweder wurde die Heizung heute Morgen erst angeschaltet oder der Estrich ist die letzten Wochen doch recht gut durchgetrocknet. Ohne Deckendämmung war das Haus ja schön luftig. Optimal um die Feuchtigkeit vom Estrich nach außen zu transportieren.

Nach dem Baustellenbesuch ging es zum Fliesenparadies. Hier hatten wir einen Termin zum Laminataussuchen. Und es hat diesmal auch gar nicht lange gedauert, bis wir ein Laminat für die drei Schlafzimmer gefunden haben. Es wird ein Dielenimitat. Impressio Eiche Frappuccino.

Decke, Heizung, Dachkasten und Laminat

Als wir heute bei unserem Haus ankamen, waren wir richtig erstaunt. Rund um das Haus standen Fahrzeuge. Drei Gewerke waren gleichzeitig am Arbeiten!

Die Trockenbauer wollen die Decke einziehen. Da die Heizung jedoch noch nicht funktioniert, montieren sie erstmal nur die Deckenunterkonstruktion, an der nachher die Rigipsplatten montiert werden. Bei der Kälte ist die Gefahr für Schäden bei der Verarbeitung der Rigipsplatten und Spachtelmasse einfach zu groß. Zumindest bereiten sie für den nächsten Schritt alles vor.

Der Elektriker schließt den Strom an die Luftwasserwärmepumpe an, und auch das Kabel für die Steuereinheit wird verlegt und angeschlossen. Nun müsste die Heizung einsatzbereit sein, sofern der Defekt in der Heizung behoben ist. Was ein bisschen merkwürdig ist: Das Stromkabel zur LWWP liegt oberirdisch. Aber diesbezüglich wird sicherlich noch etwas gemacht. Da werden wir einfach mal den Bauleiter drauf hinweisen.

Und zum Schluss wurde mit unseren Dachkästen begonnen. Wenn das Wetter mitspielt, soll der Dachkasten wohl am Freitag montiert sein. Blöd nur, dass es eine Stunde nach Baustellenbesuch zu regnen anfing.

Heute Abend hatten wir noch Besuch vom Fußbodenverleger. Er brachte uns Muster für Laminat vorbei und besprach mit uns das weitere Vorgehen. In den drei Schlafzimmern wollen wir dasselbe Laminat verlegen lassen. So können wir auch mal Zimmer tauschen, ohne größere Veränderungen vornehmen zu müssen. Uns gefiel schon Laminat in weißer Eiche ganz gut, wir waren uns aber noch nicht sicher. Bei einem Muster von 10cmx10cm können wir uns schwer vorstellen, wie das Laminat auf größerer Fläche wirkt. Nun werden wir noch einen Termin beim Fliesenparadies machen und uns dort beraten lassen. Wenn wir dort schönes Laminat finden, welches wir nutzen wollen, geht das Hand in Hand mit dem Fußbodenverleger.

Volles Haus.

Heizungsdefekt

Es ist kalt geworden in Brandenburg. Das sieht man auch auf der Baustelle. Was ist diese Woche geschehen?

Letzte Woche Montag fingen ja die Trockenbauer an, die Decke einzubauen, mussten aber ihre Arbeit am Mittwoch unterbrechen, weil die Lüftungsbauer nicht kamen. Laut Trockenbauer sollten sie am Dienstag oder Mittwoch die Lüftungsrohre in der Decke verlegen. Letzte Woche Freitag kamen dann die Lüftungsbauer und verlegten die Lüftungsrohre. Aber die Trockenbauer waren danach die ganze Woche noch nicht zu sehen. Denn es ist kalt im Haus! Bei den aktuellen Temperaturen von um die 5 Grad ist eine Verarbeitung der Spachtelmasse nicht vernünftig möglich und die Gefahr von Rissen in den gespachtelten Bereichen ist zu groß.

Dafür ist der Feinmacher am Dienstag anscheinend fertig geworden. Er hat ganz schön gefroren und über die fehlende Heizung geflucht.

Am Dienstag wurde dann endlich die Luftwasserwärmepumpe für die Heizung aufgestellt. Es sollte dann noch der Elektriker kommen, um diese am Strom anzuschließen. Aber nichts geschah und im Haus blieb es weiterhin kalt und die Heizung aus. Laut Bauleiter ist an der Heizung ein Problem aufgetreten. Der Vaillant-Service ist informiert und kommt hoffentlich Anfang nächster Woche vorbei. Wir hoffen, dass er den Fehler dann auch gleich beheben kann und das passende Ersatzteil dabei hat. Und dann sollte die Heizung endlich funktionieren.

Und wenn dann die Heizung funktioniert, können auch die Trockenbauer weitermachen.

Aber dafür sind die Säulen am Landhauseingang fertig. Am Mittwoch kam der Maler und hat die Säulen, nachdem sie letztens gespachtelt wurden, abgeschliffen und angestrichen.

Auch wir waren diese Woche nicht untätig und haben um das Haus ein wenig Erde an dem Haussockel angehäuft. Bis zur Geländeanhebung soll das ein wenig Schutz vor dem Wetter und dem kommenden Frost bieten.